Konzept

Die Kindertagesstätten der Polifant gGmbH arbeiten nach ihrem eigenen Konzept, welches die Kinder als eigenständige und einzigartige Persönlichkeiten wahrnimmt. Das Konzept bietet den Kindern in Zusammenhang mit den Funktionsräumen die Möglichkeit, individuelle Interessen zu verfolgen und sich mit ihrem eigenen Tempo und ihren Neigungen entsprechend weiterzubilden. Sie bieten dem Kind speziell auf sein Interesse abgestimmtes Material zum Spielen, Erforschen und Arbeiten an.

Wir sehen es dabei unter anderem als unsere Aufgabe an, das Kind zu beobachten, ihm immer wieder neue Impulse aufzuzeigen und ihm eine vorbereitete Umgebung zu schaffen. Dabei arbeiten wir ressourcenorientiert, wir schauen mehr auf die Stärken und Fähigkeiten des Kindes, ohne die Schwächen und Defizite unbeachtet zu lassen.

Jeder Raum ist für jedes Kind zugänglich und lädt ein mit offenen Türen. Vom Waldspielzimmer, in dem die Kinder auch im Haus Naturerfahrungen sammeln können, über den Turn/Toberaum mit Bälle Bad bis hin zum Forscherzimmer und Malatelier. Alle Räume haben ihre entsprechende Funktion und unterstützen das Kind in seinen eigenen Lernimpulsen.

"Aber wie erfahre ich, was mein Kind spielen möchte?"
Innerhalb der morgendlichen Kinderkonferenz können die Kindergartenkinder Ihre Spielwünsche für den Vormittag äußern. Auch die Pädagogen/innen geben Aktivitäten bekannt, an denen die Kinder teilnehmen können, die speziell auf den Entwicklungsstand und die Interessen der Kindergruppen abgestimmt sind.

Die Kinder nehmen anschließend je nach Interessen an den Angeboten in den Funktionsräumen teil. Ein intensiveres, spezielles Vorschulangebot - z.B. das Zahlenland- sind Aktivitäten, an denen speziell die Vorschulkinder jede Woche einmal teilnehmen.

"Und was machen die Kleinen, die noch nicht reden können?"
Die Krippenkinder halten sich während der Freispielzeit ebenfalls je nach Entwicklungsstand und Interessen in den verschiedenen Funktionsräumen auf. Wir beobachten die Kinder regelmäßig und intensiv. Ältere Krippenkinder äußern sehr schnell ihre Wünsche.

Die Kinder sind nicht in starre Gruppen eines bestimmten Alters eingeteilt. Vielmehr wollen wir, dass sie in verschiedenen Entwicklungs- und Altersstufen miteinander aufwachsen und voneinander lernen. Lernprozesse wie soziales Verhalten, Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl und Verständnis fürs Anderssein werden somit angeregt und verstärkt. Die Kinder können sich ihre Spielpartner nach Interesse und Fähigkeiten suchen.

In die regulären Tagesabläufe der Kindertagestätten sind Ergänzungsmodule eingefügt. Hierzu zählen: ganzjährig Wald- und Naturtage, themenbezogene Ausflüge, Turnen, musikalische Früherziehung, Fremdsprachenförderung (Englisch) sowie der Aqua-Kids-Kurs in Kooperation mit den örtlichen Schwimmvereinen für die Vorschulkinder, der erstmals 2011 stattfand.